Vorarlberger Kulturservice

VS-Tisis und s’Radiomuseum im Goaszipfel
Double-check 5

Auftaktveranstaltung - Besuch der 4b im Radiomuseum
Unsere Schule – die Volksschule Tisis – hat sich mit dem „Radiomuseum im Goaszipfl“ zu einer Kulturpartnerschaft zusammengeschlossen
VS-Tisis und s’Radiomuseum im Goaszipfel

Projektbeschreibung

Die Kinder werden dem Museum ein wenig Leben „einhauchen“, wir werden dort viel über die Funktionsweise von Funk und Radio lernen und auch am Beispiel Radio erleben, wie schnell sich Technik und Welt verändern und entwickeln. Im Unterricht werden wir uns zum Thema „Radio“ passend vermehrt mit Sprache befassen – zuhören und sprechen, Informationen aufnehmen, in Sprache verfassen und senden, berichten und unterhalten, alles was Radio ausmacht und so bunt und reichhaltig Radio ist, so bunt und breitgestreut werden wir uns damit auseinandersetzen.
Zum Start des Projektes und zur Einstimmung war eine Klasse – die 4b – am Mittwoch vor den Herbstferien zu Besuch im Museum. „Wir haben ganz viele alte Radios gesehen, aber wenig neue Radios“, schildert Muaz seine Eindrücke. Dazu gab es auch immer wieder Hörproben, und die waren natürlich dem Alter der Geräte angepasst – was beim Lehrer Kindheitserinnerungen weckte, war für die Kinder neu, fremd und offenbar auch amüsant. Muaz: „Wir haben ganz schöne Musik gehört aber auch ganz lustige Musik.“
Herr Mallinger, der aus Leidenschaft und beruflichem Interesse das Museum in Eigenregie aufgebaut hat, gab uns zum Einstieg einen Überblick über die Entwicklung der Tonaufzeichnung.
„Als Erstes zeigte Herr Mallinger wie vor 150 Jahren aufgenommen und angehört wurde. Damals (1878) erfand man den Phonographen mit einer Wachswalze“, schreibt Mika. Und Roman führt etwas näher aus: „In der Wachswalze waren Rillen und über die Rillen streifte eine kleine Nadel und dadurch entstand ein Lied.“
„Danach“, so Mika weiter, „zeigte er ein Exemplar von 1887, das Grammophon mit der Zinkplatte, 1895 mit Schellackplatte.“
Annika berichtet: „Es war sehr spannend, was Herr Mallinger uns erklärt hat. Wir haben viel über Schallplatten, Wachsrollen, alte MP3-Player und Handys aus den alten Zeiten gelernt. Mich hat es sehr erstaunt, dass es noch ältere Handys als das von Herrn Lehrer Schwarz gibt. Aber wir haben echt Glück, dass es keine Handys oder besser gesagt Mobiltelefone mehr in einer sehr schweren Tasche zum Rumtragen gibt. (…) Das Museum war toll.“ (Annika)
Und mit den Worten Viktorias möchten wir den Bericht schließen: „Vielen vielen Dank, Herr Mallinger, sehr spannend!“
Martin Schwarz und die 4b der VS-Tisis